Ganglion, Tumoren

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Handgelenksganglion (Überbein)

Definition des Ganglion der Hand
Ein Handgelenksganglion ist eine gutartige, mit gallertartiger Flüssigkeit gefüllte, prallelastische Geschwulstbildung infolge Ausstülpung der Gelenkkapsel bzw. des Sehnenscheidengewebes. Es befindet sich meistens auf der Streckseite, kann aber auch beugeseitig, z.B. in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schlagader am Handgelenk (Arteria radialis) auftreten. Fälschlicherweise wird das Handgelenksganglion auch oft als Überbein bezeichnet.

Ursachen des Handganglion
Die Ursache eines Handgelenksganglions kann in den meisten Fällen nicht eindeutig geklärt werden, es tritt jedoch häufig bei chronischer Überlastung, plötzlicher Drucksteigerung im Gelenk (z.B. nach einem Sturz auf die Hand) sowie als Folge von degenerativen Gelenkserkrankungen (Arthrose) auf.

Therapie des Ganglion der Hand
Langfristig erfolgversprechender ist die operative Entfernung des Handgelenksganglions. Der Eingriff wird im ambulant in Plexusanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt.
In geeigneten Fällen kann die Punktion mit Absaugung des Ganglions und Instillation von Cortison zur Therapie versucht werden.

Zysten
Insbesondere an den Beigesehnenscheiden treten häufig kleine rundliche Raumforderungen auf, die ambulant enternt werden können. Selten gehen diese kleinen Raumforderungen von thrombosierten Blutgefäßen (meist Venen) oder von den Fingernerven aus. Diese Operationen sollten in jedem Fall mikrochirurgisch erfolgen.

Tumoren
Sowohl die Weichteile, als auch die Haut (insbesondere des Handrückens) können gut- und bösartige Tumoren entwickeln. Tumoren erfordern eine leitliniengerechte Diagnostik und Therapie. Viele Behandlungen können ambulant oder tagesklinisch erfolgen.

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